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 Terrorverdacht am Köln-Bonner Flughafen

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BeitragThema: Terrorverdacht am Köln-Bonner Flughafen   Terrorverdacht am Köln-Bonner Flughafen Icon_minitimeFr Okt 03, 2008 9:11 am

Terrorismus-Indiz war vermutlich ein Liebesbrief



Am Freitag, dem 26. September 2008, nahm die
Polizei am Köln-Bonner Flughafen zwei Männer fest. Sie wollten nach Ansicht der Ermittler möglicherweise über Uganda nach Pakistan reisen, um sich dort von der Islamischen Dschihad Union (IJU) in einem Terrorcamp ausbilden zu lassen. Als Indiz gaben die Bonner Beamten an, die Verdächtigen hätten bereits Abschiedsbriefe hinterlassen. Nun stellt sich heraus, wie dünn die Indizien gegen den Deutschen und den Somalier sind, denn einer der Abschiedsbriefe ist vermutlich ein hysterischer Liebesbrief.


Auch in den Wohnungen der beiden Terrorverdächtigen fand die Polizei weder Sprengstoff oder Bomben-Bauanleitungen noch Waffen oder konkrete Anschlagspläne. Dennoch unterzeichnete die Bereitschaftsrichterin am Bonner Amtsgericht den Haftbefehl gegen Omar D. und Abdirazak B. Ihre Entscheidung begründete sie damit, dass die beiden Männer angeblich einen terroristischen Anschlag planen würden. Der angebliche
Abschiedsbrief, der bei dem 24-Jährigen Studenten Omar D. gefunden wurde, war allerdings vermutlich nur ein Liebesbrief seiner Verlobten. Dennoch sitzen die angeblichen Terroristen bis heute in Untersuchungshaft.


Am Wochenende hatten es Polizei und Staatsanwaltschaft
noch eilig, Pressekonferenzen abzuhalten. Auf Anfrage der "Financial Times Deutschland" (FTD) verweigerte der Bonner Obserstaatsanwalt Fred Apostel allerdings die Auskunft. Er werde sich nicht zu den Spekulationen äußern. Die Generalbundesanwaltschaft, welche für die Strafverfolgung gegen mutmaßliche Terroristen zuständig ist, hat außerdem angegeben, sie wolle den Fall nicht übernehmen.
Strafverteidiger Mutlu Günal gab an, er wolle Haftbeschwerde gegen die Festnahme einlegen, zunächst warte er jedoch auf Akteneinsicht. Der FTD gab Günal an, die Staatsanwaltschaft erhebe zwar den Vorwurf des Terrorismus, könne allerdings nicht sagen "wann, wo und wie der stattfinden sollte".
Außerdem hätte sein Mandant ein gültiges Rückflugticket bei sich gehabt, mit dem er zwei Wochen später die Heimreise antreten wolle. "Wenn sie irgendwo einen Selbstmordanschlag geplant hätten, wäre das unsinnig. Und auch eine Ausbildung in einem Terrorcamp dauert länger als zwei Wochen." Er gehe davon aus, dass der Haftbefehl aufgehoben werde. (Malo)

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